Stella - Die Buddies

2. Kapitel: Das Königreich der Delfine

Mitten in der Nacht wachte ich plötzlich von einem seltsamen Geräusch auf, das ich noch nie zuvor gehört hatte. Es war ein fiependes fast singendes Geräusch das vom Strand kam und immer lauter wurde. Ich rannte zum Fenster um etwas zu erkennen doch es war nur Dunkelheit um das Haus herum. Ich stieß meine Geschwister nacheinander an um sie zu wecken. Sie schauten ebenfalls hinaus und sahen genau wie ich nichts als die grenzenlose Dunkelheit.
Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zum Strand. Wir wussten nicht was uns dort erwartete und doch fühlten wir uns sicher. Von Weitem sahen wir nur ein paar Umrisse. Als wir näher kamen, sahen wir vor uns eine riesige Schule von Delfinen. Als sie uns kommen sahen, verbeugten sie sich auf einmal vor uns. Sie bedeuteten uns näher zu kommen und auf ihre Rücken zu steigen. Wir taten es denn es war uns als würden die Delfine eine gute Strahlung haben und uns nichts tun. Langsam setzten sich die Delfine in Bewegung. Plötzlich tauchten sie unter. Ich bekam Angst weil ich dachte ich kann doch nicht einmal halb solange wie die Delfine unter Wasser bleiben. Doch komischer Weise ging die Luft mir nicht aus. Wir tauchten immer tiefer doch anstatt das es dunkler wurde, wurde es immer heller. Wir waren jetzt bestimmt schon eine halbe Stunde unter Wasser und trotzdem hatte ich immer noch Luft durch die ich atmen konnte. Auf einmal sahen wir vor uns ein riesiges Schloss. Es strahlte so hell, dass eine unendliche Weite darum herum noch leuchtete und schimmerte. Es stand auf dem Meeresboden. Von allen Seiten strömten kleine Fische, Wale oder Delfine ins Schloss. Als Letztes wurden wir hinein getragen und zu einem großen Saal geführt. Vor der Tür wurden wir abgesetzt. Bevor wir hinein gehen durften, wurden uns lange Mäntel umgelegt. Meine Brüder und ich bekamen Saphirblaue und Rosebut einen Rubinroten. Wir wunderten uns sehr darüber, doch die Delfine schienen so davon überzeugt was sie taten, das sie sich von unseren verwirrten Gesichtern nicht beirren ließen. Schließlich wurden die Türen geöffnet. Am Ende des Saals sahen wir einen besonders großen und prächtigen Delfin vor fünf Throns stehen. Vier in Saphirblau, einer in Rubinrot. Die Delfine flüsterten uns von hinten zu, dass wir nach vorne gehen sollten. Also setzten wir uns in Bewegung. Es war ein ziemlich weiter Weg bis nach vorne. Er dauerte ca. zwei Minuten bis wir ganz vorne angekommen waren. Nun kamen von rechts fünf Delfine, jeder mit einer Krone in den Flossen. Der große Delfin kam auf uns zu und sagte wir sollen auf den Throns platz nehmen. Wir setzten uns wie befohlen hin. Gespannt hörten wir der langen Rede des Delfins zu. Er sprach zum Volk: „ Ihr kennt den Anlass dieser Zusammenkunft. Damit wisst Ihr mehr als diese fünf Wassermagier.“, bei diesen Worten drehte er sich zu uns um „Wir haben beschlossen Euch zu unseren Königen und unserer Königin zu machen, weil Ihr die einzigen dieser Erde seid die die Fähigkeit haben, das Wasser zu beherrschen. Vielleicht habt Ihr schon einmal gemerkt, dass Ihr so Lange unter Wasser bleiben könnt wie ihr wollt ohne zu ersticken oder das ihr nicht nass werdet, wenn ihr ins Wasser geht. Außerdem könnt Ihr entscheiden, wann und wie lange die Gezeiten dauern sollen, das Wasser formen, gefrieren oder erhitzen, entscheiden, wie hohe Wellen es wann geben soll und zuletzt könnt ihr schneller schwimmen als jedes andere Lebewesen, dass es auf der Welt gibt oder gegeben hat.“ Nach dieser ausgiebigen Erklärung unserer Fähigkeiten applaudierte das Volk. Nun wurden uns die Kronen aufgesetzt. Wir mussten einen Schwur sprechen, der besagte, dass wir nur gute und hilfreiche Sachen mit unseren Fähigkeiten machten. Nach diesen ganzen Feierlichkeiten wurden wir von einigen Delfinen wieder zurück gebracht. Zum Abschied sagten sie uns noch, dass wir von nun an immer und überall wenn wir in irgendeinem Gewässer tauchten dieses Schloss finden würden.
Als wir wieder beim Haus angekommen waren fielen wir, die wir jetzt große Könige und Herrscher des Wassers waren, sofort in Schlaf.
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